6. Michaela Johanne Gräper, Burggen

Vita
1981 – 1984 Ausbildung an der Berufsfachschule für Holzbildhauer Oberammergau
1987 – 1992 Studium der Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in München bei Sir Eduardo Paolozzi und James Reineking
1994 Gaststudium in Pretoria/Südafrika am Technicon bei Egon Tanja
Ausstellungen/Stipendien
Artist in Residence in Australien, Amerika und Kanada
Zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Österreich, Schottland, Australien, Kanada
Website www.michaelagraeper.com
Instagram @michigraeper
Arbeit 6a TEMPORAER
Material Mixed Media/ Installation vielteilig
Jahr 2021
Grösse Höhe  350 cm, Breite  130 cm, Tiefe  90 cm
Arbeit 6 b MEMORY
Material Pappel-Sperrholzplatten und Farbe
Jahr 2021
Größe 118 Platten je DIN A 3

Temporär

Strukturen entstehen
Strukturen werden verwandelt
Strukturen werden zerstört
Strukturen erwachsen, wuchern

Alles ist flüchtig

Gewächshäuser wurden gebaut, wo vorher Natur war, in den Häusern wuchs Natur – gezüchtet – geschützt vor Schnecken und anderem.

Natur holt sich Häuser zurück, sprengt vermeintlich massive Materialien, wenn man sie lässt.

Michaela Johanne Gräpers Installation TEMPORAER öffnet eine Tür in scheinbar vertraute Welten. In Gewächshäusern wird Nahrung und pflanzliche Dekoration angebaut und gezüchtet, geschützt vor Tieren, Natur, Wetter und anderem Ungemach. Dabei stellt sie unübersehbar die Frage danach, wer denn nun die Schnecken sind. Synonym für uns Menschen? Wer muss wen oder was wovor und vor wem beschützen? Beschützen wir unsere Häuser vor der Natur?

Memory

Memory (-Spiel?) aus 118 Druckstöcken mit 59 Motiv-Paaren für 118 Jahre Gärtnerei Demmel.

Stilisierte Zeichnungen mit Motiven aus der Gärtnerei:

Pflanzen
Wurzeln
Blüten
Werkzeuge
Architektur
Beete
Pflaster
Käfer
Insekten
Blumentopf
Gartenschlauch
Samenkapseln
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