10. Ömer Faruk Kaplan, Wien und München

Vita
1991 geboren
2014-2017 Ausbildung zum Holzbildhauer in Garmisch-Partenkirchen
Seit 2017 Studium der Bildhauerei und Kunst mit erweitertem/malerischen Raum, Objekt/Skulptur/Aktion im öffentlichen Raum an der Akademie der Bildenden Künste Wien
Ausstellungen
2021 IN FLUX
Gruppenausstellung im «Kösk» München
2020 IN LIMBO
Gruppenausstellung im «Kösk» München
2020 CRESCENS FACE NOCTILUCA (Face Time)
Gruppenausstellung in der Galerie «Die Schöne» Wien
2019 ALM RESIDENCY
Gruppenausstellung in der Galerie «Weltraum» München
2019 SYMBIOSE
Einzelausstellung in der Galerie «Die Schöne» Wien
2018 VEFFER!
Gruppenausstellung, Wien
2014 EKSPERIMENTA! – Triennale in Tallinn, Estland
Vertreter im Deutschland Pavillon
2013 Gruppenausstellung im Goethe-Institut in Lyon
Website www.oe-kaplan.com
Instagram @oekaplan
Arbeit 10a An attempt to make curves
Material PVC-Wasserrohre, Teichfolie, Erdhaken
Jahr 2021
Grösse -variabel-
Arbeit 10b An attempt to make curves
Material Bambus, PVC-Band
Jahr 2021
Grösse -variabel-
Arbeit 10c Tension

An attempt to make curves

Ömer Kaplan hat türkische und deutsche Wurzeln und lebt derzeit in Wien.
So kommt er darauf, in seinen skulpturalen Arbeiten und Installationen Spannungsverhältnisse unterschiedlichster Art und Form, zu untersuchen. Dabei lotet bzw. reizt es materielle wie eigene Grenzen aus, indem er das Material, z.B. Holz, Bambus oder Kunststoff seinen Körperkräften aussetzt. Seine raumgreifenden Skulpturen stehen dabei unter starker Spannung: Sie verdeutlichen die auf die einzelnen Komponenten einwirkenden Kräfte und verweisen gleichzeitig auf die empfindsame Balance, in der sie zueinander stehen.

Die Arbeit 10a in der Schattenhalle ist die erste Arbeit im Außenraum.

Tension

Die Werkserie Tension zeichnet einen Spannungszustand.
Die Stränge aus rotem Kunststoff – die an Muskeln erinnern – stehen dabei in starkem Kontrast zu der fast grafisch wirkenden schwarzen Stahlkonstruktion. Die körperliche oder innere Kraft überträgt sich förmlich vom Schaffenden auf das verwendete Material, um wiederum beim Betrachter das fast physische Gefühl innerer Zerrissenheit hervorzurufen.